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PRP-Behandlung bei Haarausfall – Ihr Weg zu vollerem Haar

Haarausfall ist für viele Frauen und Männer eine belastende Herausforderung. In unserer Privatklinik in Dortmund setzen wir auf moderne, natürliche Therapiemethoden, damit dieses Problem heute nicht mehr einfach hingenommen werden muss. Eine der bewährtesten Behandlungen ist die sogenannte PRP-Eigenbluttherapie (Platelet Rich Plasma), die die Regeneration der Haarfollikel fördert.
Nachfolgend erfahren Sie alles Wissenswerte zu Ablauf, Vorteilen und Kosten unserer PRP Behandlung – und warum diese für viele Patientinnen und Patienten in Dortmund und darüber hinaus eine effektive Lösung sein kann.

Was ist PRP und wie wirkt es?

PRP steht für „Platelet Rich Plasma“ (plättchenreiches Plasma). Dabei wird aus einer kleinen Menge Ihres eigenen Blutes Plasma gewonnen, das eine besonders hohe Konzentration an Wachstumsfaktoren enthält. Diese körpereigenen Wachstumsfaktoren unterstützen die Heilungs- und Regenerationsprozesse in den Haarwurzeln. Durch gezielte Injektionen in die Kopfhaut können:

Eigenblut-Therapie / PRP-Behandlung: Informationsgrafik, wie aus dem abgenommenen Blut das RPR-Plasma (Platelet Rich Plasma) gewonnen und bei Haarausfall injiziert wird, samt der daraus resultierenden Anregung der Wachstumsphase (Anagenphase) der Haarfollikel.
  • Haarfollikel gestärkt und revitalisiert werden.
  • Haarausfall verlangsamt oder gestoppt werden.
  • Die Haardichte nachhaltig verbessert werden.

Die Wiederherstellung von existierenden Haarwurzeln wird somit angeregt und deren Zustand in Dicke und Dichte optimiert. Bei PRP handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff. Da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, treten allergische Reaktionen oder Abstoßungsreaktionen nur äußerst selten auf.

Eine friedliche und entspannende Szene mit einer Person im Wartebereich von HAIRMEDIC, die sich auf eine PRP-Behandlung vorbereitet, indem sie viele Trinkt, denn die Flüssigkeitszufuhr verbessert die Qualität des Blutplasmas.

Vorbereitung auf die PRP-Behandlung

Eine gründliche Vorbereitung ist der erste Schritt für optimale Resultate. Hier einige Tipps von unserem Team in Dortmund:

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Verzicht auf Alkohol und Nikotin: Mindestens eine Woche vor der Behandlung sollte der Konsum reduziert oder eingestellt werden. Bitte beachten Sie, dass ein hoher Konsum von Alkohol und Nikotin das Ergebnis beeinträchtigen kann!

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Keine blutverdünnenden Medikamente: Aspirin oder ähnliche Mittel erhöhen das Risiko von Blutergüssen und sollten möglichst pausiert werden in Rücksprache mit Ihrem Arzt. (Bitte beachten Sie, dass bei vielen Herzproblemen auch blutverdünnende Mittel eingesetzt werden!!!)

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Ausreichend trinken: Gute Flüssigkeitszufuhr verbessert die Qualität des Blutplasmas.

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Tag der Behandlung: Erscheinen Sie ausgeruht und entspannt in unserer Privatklinik. Eine gründliche Reinigung der Kopfhaut vor dem Termin hilft, Infektionen zu vermeiden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt für Haarausfall über eventuelle Vorerkrankungen oder Medikamente, damit alle individuellen Faktoren berücksichtigt werden können. Eine Haaranalyse kann zudem helfen, Ihren Ausgangszustand genau zu bestimmen.
Auch nach einer Haartransplantation kann PRP sinnvoll sein, um das Wachstum frisch verpflanzter Haare zu stärken.

Der Ablauf der PRP-Therapie

Eigenblut-Therapie / PRP-Behandlung: Informationsgrafik, wie das abgenommene Blut zentrifugiert und somit das RPR-Plasma (Platelet Rich Plasma) von den Erythrozyten und dem Plasma getrennt wird. Außerdem wird gezeigt, dass danach das PRP-Plasma an die Haarwurzel gespritzt wird, um gegen Haarausfall zu wirken.

1. Blutentnahme: Zu Beginn der Sitzung wird Ihnen eine kleine Menge Blut aus der Armvene entnommen.

2. Aufbereitung: In einer speziellen Zentrifuge wird Ihr Blutplasma abgetrennt und konzentriert.

3. Injektion: Das plättchenreiche Plasma wird anschließend präzise in die betroffenen Areale Ihrer Kopfhaut injiziert. Dieser Prozess ist minimalinvasiv und dauert meist nur wenige Minuten.

Eine PRP-Behandlung nimmt insgesamt etwa 60 bis 90 Minuten in Anspruch. Um bei der Behandlung ein optimales Ergebnis zu erzielen, sind in der Regel mehrere Sitzungen notwendig. Bei uns haben sich 5 Sessions im Abstand von je 4 Wochen bewährt.

Für die PRP-Therapie werden ausschließlich körpereigene Inhaltsstoffe genutzt!

Nachsorge und mögliche Nebenwirkungen der Eigenbluttherapie

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Vermeiden Sie Berührung und Haarwäsche der behandelten Bereiche für mindestens 24 Stunden nach der Therapie.

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Direkte Sonneneinstrahlung und Sport sollten in den ersten Tagen reduziert werden, damit sich die Kopfhaut optimal regenerieren kann.

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Leichte Schwellungen, Rötungen oder Blutergüsse an den Einstichstellen sind normal und klingen für gewöhnlich nach wenigen Tagen wieder ab.

Da PRP ausschließlich körpereigene Inhaltsstoffe nutzt, sind schwerwiegende Komplikationen äußerst selten. Bei anhaltenden Beschwerden oder Unsicherheiten stehen wir Ihnen in Dortmund selbstverständlich jederzeit zur Seite.

Vorteile und Nutzen
einer PRP-Behandlung

Ein zufriedenes und selbstbewusstes männliches Model mit gesunden Haaren nach einer PRP-Behandlung bei HAIRMEDIC
  • Natürlich & risikoarm: Da Ihr eigenes Blut zum Einsatz kommt, ist das Allergie- oder Abstoßungsrisiko sehr gering.
  • Minimalinvasiv: Keine umfangreichen Schnitte oder langfristigen Ausfallzeiten.
  • Vielseitig einsetzbar: Für Frauen und Männer geeignet, um Haarausfall zu reduzieren und die Haardichte zu erhöhen.
  • Gute Verträglichkeit: Die meisten Patientinnen und Patienten beschreiben nur ein geringes Schmerzempfinden während der Injektionen.
  • Behandlung von Haarausfall: Die PRP-Behandlung ist eine effektive Therapie bei Haarausfall, da sie den Haarfollikeln neue Kraft verleiht.
  • Bei androgenetischer Alopezie untersucht: Systematische Reviews und Metaanalysen randomisierter Studien zeigen, dass eine PRP Behandlung bei erblich bedingtem Haarausfall die Haardichte verbessern kann.[1,2] Wie stark die Behandlung wirkt, kann individuell unterschiedlich sein.

Ist die PRP Behandlung bei Haarausfall wissenschaftlich belegt?

Die PRP Behandlung bei androgenetischer Alopezie wurde in randomisierten klinischen Studien sowie systematischen Reviews und Metaanalysen untersucht. Die bisherige Studienlage deutet insbesondere darauf hin, dass PRP die Haardichte bei erblich bedingtem Haarausfall verbessern kann. [1,2]

Eine 2023 veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse untersuchte neun randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 238 Patientinnen und Patienten. Dabei zeigte sich nach drei und sechs Monaten eine statistisch signifikante Verbesserung der Haardichte durch PRP gegenüber Placebo. Bei Haaranzahl und Haardurchmesser zeigte sich gegenüber Placebo dagegen kein statistisch signifikanter Unterschied. [1]

Eine weitere systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse aus dem Jahr 2024 schloss 14 Studien mit 431 Patientinnen und Patienten in die qualitative Auswertung ein; 13 Studien wurden in der Metaanalyse berücksichtigt. Auch diese Untersuchung zeigte einen positiven Effekt von PRP auf die Haardichte. Die Autoren weisen jedoch auf eine hohe Heterogenität der Studien, Publikationsbias und eine niedrige Evidenzqualität hin. [2]

Die wissenschaftliche Datenlage spricht damit für ein Potenzial von PRP zur Verbesserung der Haardichte bei androgenetischer Alopezie. Die Ergebnisse verschiedener Studien lassen sich aufgrund unterschiedlicher PRP-Aufbereitungs- und Behandlungsprotokolle jedoch nicht uneingeschränkt miteinander vergleichen. Eine individuelle Erfolgsgarantie lässt sich aus den Studien nicht ableiten. [1,2]Eine individuelle Erfolgsgarantie lässt sich aus den Studien deshalb nicht ableiten.

PRP-Behandlung – Kosten und Finanzierung

Die Kosten einer PRP-Behandlung werden in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen. Möchten Sie mehr über die PRP Behandlung Haare Kosten erfahren?
Bei HAIRMEDIC in Dortmund kostet eine Sitzungen 250,00 €. Die empfohlenen 5 Sessions erhalten Sie als Paket für nur 950,00 €, das sich über mehrere Wochen verteilen. Die genauen PRP Kosten können individuell variieren, je nach Ihrem Haarzustand und dem Behandlungsumfang.
Sprechen Sie uns gerne auf Finanzierungsmöglichkeiten an.

Ärztin plant eine PRP-Behandlung samt der Kosten mit einem Patienten in einem professionellen Umfeld

Wissenschaftliche Quellen zur PRP Behandlung bei Haarausfall

Die PRP Behandlung (Platelet-Rich Plasma) bei androgenetischer Alopezie wurde in verschiedenen randomisierten klinischen Studien sowie systematischen Reviews und Metaanalysen untersucht. Die bisherige Studienlage deutet insbesondere auf mögliche Verbesserungen der Haardichte hin. Gleichzeitig unterscheiden sich die untersuchten PRP-Verfahren und Behandlungsprotokolle teilweise deutlich. Die Ergebnisse einzelner Studien sind daher nicht uneingeschränkt miteinander vergleichbar und erlauben keine individuelle Erfolgsgarantie.

Die folgenden wissenschaftlichen Publikationen bilden unter anderem die Grundlage für die medizinischen Informationen auf dieser Seite:

[1] Zhang X, Ji Y, Zhou M, et al. (2023).
Platelet-Rich Plasma for Androgenetic Alopecia: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials.
Journal of Cutaneous Medicine and Surgery. 2023;27(5):504–508.
DOI: 10.1177/12034754231191461. PMID: 37533146.
Ergebnis: Die Metaanalyse von neun randomisierten Studien mit insgesamt 238 Patienten zeigte gegenüber Placebo eine statistisch signifikante Verbesserung der Haardichte nach drei und sechs Monaten. Für Haaranzahl und Haardurchmesser zeigten sich gegenüber Placebo dagegen keine statistisch signifikanten Unterschiede.

[2] Kieling L, Konzen AT, Zanella RK, Valente DS. (2024).
Is autologous platelet-rich plasma capable of increasing hair density in patients with androgenic alopecia? A systematic review and meta-analysis of randomized clinical trials.
Anais Brasileiros de Dermatologia. 2024;99(6):847–862.
DOI: 10.1016/j.abd.2024.01.002. PMID: 39013743.
Ergebnis: Die Metaanalyse zeigte eine Verbesserung der Haardichte durch PRP. Die Autoren weisen gleichzeitig auf eine hohe Heterogenität der Studien, Publikationsbias und eine niedrige Evidenzqualität hin und empfehlen weitere hochwertige randomisierte klinische Studien.

Einordnung der Studienlage

Die wissenschaftlichen Untersuchungen liefern insgesamt Hinweise darauf, dass PRP bei androgenetischer Alopezie insbesondere die Haardichte positiv beeinflussen kann. Die Evidenz ist jedoch nicht in allen untersuchten Endpunkten und Studien einheitlich.

Ein wesentlicher Grund dafür sind Unterschiede zwischen den verwendeten PRP-Protokollen. Unter anderem können Aufbereitungsmethode, Zusammensetzung des PRP, Thrombozytenkonzentration, Zentrifugationsverfahren, Anzahl und Abstand der Sitzungen sowie das jeweilige Injektionsprotokoll variieren.
Die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien können deshalb nicht als Garantie für einen individuellen Behandlungserfolg verstanden werden. Ob eine PRP Behandlung bei Haarausfall sinnvoll ist, sollte anhand der Ursache des Haarverlusts und der individuellen Voraussetzungen beurteilt werden.

Stand der wissenschaftlichen Quellen: August 2026

Hinweis: Die hier aufgeführten wissenschaftlichen Informationen dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle medizinische Diagnose oder Beratung.

Grafik für die FAQ-Bereiche auf der HAIRMEDIC Webseite.

Häufig
gestellte Fragen zur PRP Behandlung bei Haarausfall

Was ist eine PRP Behandlung gegen Haarausfall?

Eine PRP Behandlung gegen Haarausfall ist eine Eigenblutbehandlung, bei der plättchenreiches Plasma (Platelet-Rich Plasma, kurz PRP) aus dem eigenen Blut gewonnen und anschließend in die Kopfhaut injiziert wird. Das aufbereitete Eigenplasma enthält eine erhöhte Konzentration an Blutplättchen (Thrombozyten), die verschiedene Wachstumsfaktoren und Signalproteine freisetzen.

Bei der PRP-Therapie der Haare sollen diese körpereigenen Bestandteile die vorhandenen Haarfollikel und die damit verbundenen biologischen Prozesse unterstützen. Ziel der Behandlung ist es, bei geeigneten Patientinnen und Patienten den Haarausfall zu reduzieren sowie Haardichte und Haarwachstum positiv zu beeinflussen.

Besonders untersucht ist PRP bei der androgenetischen Alopezie, also dem erblich bedingten Haarausfall bei Männern und Frauen. PRP erzeugt allerdings keine neuen Haarfollikel und ist deshalb nicht mit einer Haartransplantation gleichzusetzen.

Wie funktioniert eine PRP Behandlung bei Haarausfall?
Bei einer PRP Behandlung der Haare wird zunächst Blut aus einer Vene entnommen. Anschließend wird das Blut in einem dafür vorgesehenen System zentrifugiert und aufbereitet. Dadurch lässt sich eine Plasmafraktion mit konzentrierten Blutplättchen gewinnen. Das gewonnene PRP wird anschließend mit feinen Injektionen in die zu behandelnden Bereiche der Kopfhaut eingebracht.

Die enthaltenen Thrombozyten können verschiedene Wachstumsfaktoren freisetzen. Diese sind an biologischen Prozessen wie Zellkommunikation, Geweberegeneration und Gefäßneubildung beteiligt. Auf dieser biologischen Grundlage wird PRP zur Behandlung bestimmter Formen von Haarausfall eingesetzt.

Allerdings ist PRP nicht gleich PRP: Aufbereitungsverfahren, Konzentration und Zusammensetzung des Plasmas sowie Injektions- und Behandlungsprotokolle können sich unterscheiden. Diese Unterschiede sind auch bei der Interpretation wissenschaftlicher Studien zu berücksichtigen.

Hilft eine PRP Behandlung wirklich gegen Haarausfall?

PRP kann bei androgenetischer Alopezie die Haardichte verbessern. Mehrere randomisierte klinische Studien sowie systematische Reviews und Metaanalysen zeigen insgesamt positive Ergebnisse. Die wissenschaftliche Datenlage ist jedoch nicht in allen Punkten einheitlich. [1, 2]

Eine Metaanalyse randomisierter Studien berichtete beispielsweise eine signifikante Verbesserung der Haardichte nach drei und sechs Monaten gegenüber Placebo. Andere Übersichtsarbeiten kommen ebenfalls zu positiven Ergebnissen, weisen aber auf kleine Studien, unterschiedliche Behandlungsprotokolle und eine teilweise geringe Qualität der Evidenz hin.

Eine PRP Behandlung ist deshalb keine Garantie für neues Haarwachstum. Ob und wie gut die Behandlung wirkt, kann unter anderem von der Ursache und dem Stadium des Haarausfalls, den noch vorhandenen Haarfollikeln, individuellen Faktoren sowie dem eingesetzten PRP-Verfahren abhängen.

Für wen eignet sich eine PRP Behandlung der Haare?

Eine PRP Behandlung der Haare kommt insbesondere für Frauen und Männer mit androgenetischer Alopezie infrage. Bei dieser Form des erblich bedingten Haarausfalls wurde PRP vergleichsweise intensiv wissenschaftlich untersucht. [1,2]

Ob PRP im individuellen Fall sinnvoll ist, sollte jedoch nicht allein anhand des sichtbaren Haarverlusts entschieden werden. Zunächst sollte geklärt werden, welche Ursache dem Haarausfall zugrunde liegt und in welchem Zustand sich Kopfhaut und Haarfollikel befinden.

Eine fachliche Beurteilung ist besonders wichtig, wenn der Haarausfall plötzlich auftritt, ungewöhnlich stark ist, mit Beschwerden der Kopfhaut einhergeht oder eine andere Erkrankung als Ursache infrage kommt. Erst nach der Diagnose lässt sich beurteilen, ob eine PRP-Therapie oder eine andere Behandlungsmöglichkeit geeigneter ist.

Eignet sich PRP bei jeder Art von Haarausfall?

Nein. Die wissenschaftliche Evidenz zur PRP Behandlung der Haare unterscheidet sich je nach Form des Haarausfalls. Die hier aufgeführten Metaanalysen untersuchten PRP speziell bei androgenetischer Alopezie. [1,2]

Haarausfall kann jedoch unterschiedliche Ursachen haben. Deshalb sollte zunächst geklärt werden, welche Form des Haarverlusts vorliegt und ob eine PRP Behandlung dafür medizinisch sinnvoll ist.

Wie viele PRP Behandlungen sind bei Haarausfall notwendig?
Die notwendige Anzahl der PRP Behandlungen lässt sich nicht pauschal für alle Patientinnen und Patienten festlegen. In klinischen Studien wurden unterschiedliche Behandlungsprotokolle mit mehreren Sitzungen und verschiedenen zeitlichen Abständen untersucht.

Eine allgemein gültige optimale Anzahl und Frequenz der PRP-Sitzungen ist bislang nicht abschließend festgelegt. Das liegt unter anderem daran, dass sich Studien hinsichtlich PRP-Aufbereitung, Thrombozytenkonzentration, Injektionsverfahren und Behandlungsintervallen unterscheiden.

Der individuelle Behandlungsplan sollte daher unter anderem die Diagnose, den Ausgangsbefund, den bisherigen Verlauf und das eingesetzte PRP-Verfahren berücksichtigen. Nach einer Behandlungsserie kann anhand der Entwicklung beurteilt werden, ob weitere Sitzungen sinnvoll erscheinen.

Wann sind Ergebnisse einer PRP Behandlung der Haare sichtbar?

Ergebnisse einer PRP Behandlung sind nicht unmittelbar nach der Injektion zu erwarten. Haarwachstum findet in verschiedenen Wachstums- und Ruhephasen statt. Veränderungen von Haarausfall, Haardichte oder Haarstärke müssen deshalb über einen längeren Zeitraum beurteilt werden.

In klinischen Studien werden Ergebnisse häufig erst nach mehreren Monaten bewertet. In einer Metaanalyse randomisierter kontrollierter Studien zeigte sich bei Patientinnen und Patienten mit androgenetischer Alopezie nach drei und sechs Monaten eine statistisch signifikant höhere Haardichte gegenüber Placebo. [1] Daraus lässt sich jedoch keine Garantie ableiten, dass jeder Patient innerhalb dieses Zeitraums sichtbare Ergebnisse erzielt.

Wie schnell und wie deutlich Veränderungen sichtbar werden, hängt von individuellen Voraussetzungen, der Ursache und Ausprägung des Haarausfalls sowie dem verwendeten PRP-Protokoll ab. Standardisierte Vorher-Nachher-Fotografien oder objektive Messverfahren können helfen, den Verlauf nachvollziehbarer zu beurteilen.

Ist eine PRP Behandlung der Haare schmerzhaft?
Eine PRP Behandlung der Kopfhaut kann durch die einzelnen Injektionen als unangenehm oder schmerzhaft empfunden werden. Wie intensiv dies wahrgenommen wird, unterscheidet sich von Person zu Person.

Während der Behandlung werden mit einer feinen Nadel mehrere kleine Mengen des aufbereiteten Eigenplasmas in die vorgesehenen Bereiche der Kopfhaut eingebracht. Dadurch können kurzfristig Einstichschmerzen oder ein Spannungs- beziehungsweise Druckgefühl entstehen.

Nach der PRP-Behandlung kann die Kopfhaut vorübergehend empfindlich sein. Welche Maßnahmen zur Verringerung von Beschwerden geeignet sind, sollte individuell mit der behandelnden medizinischen Fachperson besprochen werden.

Welche Nebenwirkungen und Risiken hat eine PRP Behandlung?

Auch eine PRP Behandlung kann mit Nebenwirkungen verbunden sein. Dazu können insbesondere vorübergehende lokale Beschwerden im Bereich der Injektionsstellen gehören.

In einer systematischen Übersichtsarbeit und Metaanalyse randomisierter Studien wurden keine schwerwiegenden unerwünschten Reaktionen festgestellt. [1] Die vorhandenen Studiendaten schließen seltene oder individuelle Risiken jedoch nicht grundsätzlich aus. Vor der Behandlung sollten deshalb mögliche Kontraindikationen, Vorerkrankungen und relevante Medikamente abgeklärt werden.

Was kostet eine PRP Behandlung gegen Haarausfall und übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Die Kosten einer PRP Behandlung gegen Haarausfall können in Deutschland je nach Anbieter, Behandlungsumfang, verwendetem PRP-System und Anzahl der Sitzungen variieren. Deshalb ist ein konkreter Preis erst sinnvoll, wenn feststeht, welche Behandlung vorgesehen ist.

Vor Behandlungsbeginn sollte transparent geklärt werden, welche Leistungen im Preis enthalten sind und welche Gesamtkosten bei einer geplanten Behandlungsserie entstehen können.

Eine Kostenübernahme durch die Krankenversicherung sollte nicht vorausgesetzt werden. Ob und unter welchen Voraussetzungen eine gesetzliche oder private Krankenversicherung Kosten übernimmt oder erstattet, muss individuell anhand des jeweiligen Versicherungsverhältnisses und Tarifs geklärt werden. Patientinnen und Patienten sollten dies möglichst vor Beginn der Behandlung direkt mit ihrer Versicherung abstimmen.

Die Informationen ersetzen keine individuelle ärztliche Diagnose, Beratung oder Behandlung.

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